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Familienführung: Wem geht nie die Puste aus?

Über raffinierte Technik und das Geheimnis der Töne

 

Sonntag 10. März 2019, 14 Uhr

 

In dieser für Familien mit Kindern ab 6 Jahren geeigneten Führung, weiht Kira Kokoska die großen und kleinen Besucher in das Geheimnis der Klänge ein. Schon vor über 100 Jahre wollten Musikliebhaber gerne ihre Lieblingsmusik hören, ohne dafür extra zu einem Konzert einer Musikapelle oder Band gehen zu müssen. Schallplatten, CD´s, Mp3 Player oder gar Internet, wo sich inzwischen ganz einfach Musiktitel abrufen lassen, gab es noch nicht. Aber es gab Musikautomaten, zum Teil große schrankähnliche selbstspielende Musikinstrumente, die durchaus eine Band ersetzen konnten. Ein ganz besonderes Instrument war die selbstspielende Orgel, die mit ihren Pfeifen die größte Vielfalt an Klängen erzeugen kann. In der Führung für die ganze Familie zeigt Kira Kokoska, welche Blasinstrumente von den Orgelpfeifen wiedergegeben werden können und welche nicht. Anschaulich erklärt Sie, wie die verschiedenen Töne zustande kommen. Sie ermöglicht dabei auch den einen oder anderen Blick in die raffinierte Technik der Musikautomaten, um das Geheimnis der Töne zu lüften.

Kosten: Museumseintritt 8 Euro, ermäßigt und für Kinder ab 6 Jahren 4 Euro.

 

 

 

Führung für blinde und sehbehinderte Menschen

„Karton-Noten“

 

Sonntag, 17.März, 15.30 Uhr

 

Zuhören, Anfassen, Erfühlen – das steht im Mittelpunkt der speziellen für blinde und sehbehinderte Menschen geeigneten Führung mit Kira Kokoska.

Schwerpunkte der Themenführung sind zum einen Programmträger, die fu?r Musikautomaten nach dem Vorbild der gelochten Kartonstreifen der Jacquard-Webstu?hle angefertigt wurden. Mit ihnen konnte man ab 1802 mechanische Systeme programmieren. Zum anderen Automaten, die ein pneumatisches System mit Lochstreifen verwenden, das der schottische Erfinder Alexander Bain 1847 zur Signalübertragung nutzte. Die Bandbreite der vorgestellten Systeme reicht also von den mit Druckluft gelesenen Kartonbändern bis zu den Automaten mit Saugluftsystem, die mit Hilfe von gelochten Papierstreifen programmiert wurden.

Kira Kokoska präsentiert jedoch nicht nur die Programmsysteme, sondern wird deren Funktionsweise mit Hilfe von Musikbeispielen hörbar machen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten die Möglichkeit das Innenleben der Automaten mit seinem Programmträger abzutasten, um genau deren Aufbau und Funktion zu verstehen.

Kosten: ermäßigter Museumseintritt 4 Euro zzgl. 2 Euro Führungsgebühr. Eine Begleitperson hat freien Eintritt.

Um Anmeldung bis zum 12. März unter (0)7251 742-652 oder dmm@landesmuseum.de wird gebeten.

 

 

 

Gesangs(ver)führung - "Wenn der weiße Flieder wieder blüht…".

Frühlingslieder und Schlager zum Mitsingen

 

Donnerstag, 28. März, 15:30 Uhr

 

Mit einer speziellen Führung läutet Elke Jäger-Biber an diesem Donnerstag den Frühling ein. „Frühling, Frühling, Frühling, wer dich liebt wie ich. Frühling, Frühling, Frühling, voll Glück erwart' ich dich!" Der in den 1920er Jahren populäre Schlager (Text: Fitz Rotter, Musik: Franz Doelle), unter anderem von den berühmten Comedian Harmonists gesungen, wird auch heute noch gerne von Künstlern wie Max Raabe interpretiert. Mit diesem Lied und anderen Frühlingsliedern wird Elke Jäger-Biber auf charmante Art und Weise die ersten Frühlingsgefühle wecken und Besucher und Besucherinnen zum Singen verführen. Ganz nebenbei erfahren sie etwas zur Geschichte der Musikstücke und den besonderen selbstspielenden musikalischen Begleitern wie Drehorgel, Orchestrion und Flügel. Die Führung ist für alle geeignet die gerne selbst singen.

Kosten: Museumseintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Um Anmeldung bis 22. März 2019 unter dmm@landesmuseum.de oder 07251/742652 wird gebeten.

 

Kinder vor der Klangwand u.a. mit Trompetenpfeifen, Foto: Max Trinter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielvorrichtung mit Lochband (Programmträger). Orchestrion „Unika“, Fa. Gebr. Weber, Waldkirch, 1924. Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Jäger-Biber am automatischen Flügel "Phonola", der Firma Hupfeld, Leipzig 1920, auch "Adenauer-Flügel" genannt, da er dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer gehörte. Foto: Klaus Biber, Deutsches Musikautomaten-Museum


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