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„Musik nach Feierabend. Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen“

Samstag, 9. Juni 2018, 15.30 Uhr

Führung für blinde und

sehbehinderte Besucher:

„Musik nach Feierabend. Musikautomaten

in Gaststätten und Tanzsälen“

Zuhören, Anfassen, Erfühlen –

das steht im Mittelpunkt der speziellen

für blinde und sehbehinderte Menschen

geeigneten Führung im

Deutschen Musikautomaten-Museum

im Schloss Bruchsal.

Moderne Musik und populäre Schlager

waren bei den Besuchern von Gaststätten

und Tanzsälen lange vor dem Betrieb

der Musikboxen gefragt.

Um 1920 waren Jazz und Charleston

die aktuellen Tänze, die meist

von einem Klavierspieler, einem

Schlagzeuger und einem Saxophonspieler

dargeboten wurden.

Diese Entwicklung nimmt die

Musikautomaten-Industrie auf und

produziert Orchestrien, wie das

„Sinfonie Jazz“ der Leipziger Firma

Ludwig Hupfeld.

Im Museumsgespräch wird

Frau Kira Kokoska

das Orchestrion und

weitere Musikautomaten

aus Gaststätten und Tanzsälen,

ihre Gestaltung

und ihre Einbindung in den Raum

ausführlich beschreiben.

Neben der eindrucksvollen Musik,

die die Besucher zu hören bekommen,

werden sie auch Teile der Technik,

die Programmträger und die Dekoration

der ausgestellten Musikautomaten befühlen können.

Außerdem erklären Hands-on-Objekte

die Mechanik der Orchestrien.

Die spezielle musikalische Erinnerungstour

präsentiert Melodien der 1920er

bis 1970er Jahre

und findet im

Deutschen Musikautomaten-Museum

im Schloss Bruchsal um 15.30 Uhr, statt.

Kosten: erm. Eintritt vier Euro,

zuzüglich zwei Euro Führungsgebühr.

Eine Begleitperson hat freien Eintritt.

Um Anmeldung bis zum 01.06.

unter (0)7251 742-652 oder

dmm@landesmuseum.de wird gebeten.

 

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Orchestrion „Pneuma-Accordeon Jazz“,

Fa. Bodson Paris um 1930

genannt „Tino Rossi“,

© Deutsches Musikautomaten-Museum, Schloss Bruchsal


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